Wie wir unsere Kinder beim Schreiben unterstützen können

Wie wir unsere Kinder beim Schreiben unterstützen können

Unsere Tipps für ein besseres Schreiben lernen

Wie wir unsere Kinder beim Schreiben motivieren können? Wir geben Ihnen 5 Tipps, wie Sie die Graphomotorik Ihres Kindes unterstützen können und zeigen, dass es dabei nicht nur auf die richtige Sitfthaltung, einen adäquaten Fingerdruck und feinmotorische Fähigkeiten ankommt, sondern auch auf die gesamte Körperhaltung, die verschiedenen Schreibanlässe und zu guter letzt auch auf eine ganze Menge Spaß!

1. Schreibanlässe schaffen

2. Motivieren statt Druck ausüben

3. Die richtige Stifthaltung

4. Die optimale Sitzhaltung

5. Die beste Blattlage

6. Lernen im Spiel

 

1. Schreibanlässe schaffen

Nicht nur von unseren Eltern kennen wir den Spruch “Übung macht den Meister”. Auch die obigen Studien haben gezeigt, dass ein regelmäßiges Training sowohl die Feinmotorik als auch  auch die Grapho- und Schreibmotorik verbessert. Dabei ist es sinnvoll, die Schreibanlässe zu variieren und somit für Abwechslung zu sorgen. Ob man die Motive gemäß der Jahreszeiten und Feiertage als Anlass nimmt oder verschiedene Schreibgeräte wie Bunt- oder Wachsmalstifte, Pinsel oder die eigenen Finger benutzt, -  alles, was Spaß macht und Abwechslung bringt, ist erlaubt.

2. Motivieren statt Druck ausüben

Gerade wenn man sich als Elternteil mit seinem Sohn oder seiner Tochter hinsetzt, um das Schreiben oder Malen zu üben, neigt man vielleicht dazu, den Fokus von Anfang an auf die Richtigkeit der Ausführungen zu legen. Dabei sollten Form und Genauigkeit zunächst nicht im Mittelpunkt stehen, da die Bewegungen zu Beginn noch nicht exakt ausgeführt werden können. Es ist wie mit dem Laufen: Am Anfang fällt man nun mal ganz oft hin, bis man schlussendlich die genaue Balance gefunden hat. Und so sollte es auch mit dem Schreiben sein. Statt haargenau und in Zeitlupe Buchstaben und Formen nachzuzeichnen, sollten die Kinder von Anfang an mit Schwung und Kreativität drauf los zeichnen können. Dabei kann mit dem Kind der richtige Fingerdruck genauso geübt werden wie die adäquate Stifthaltung. Nach und nach ergibt sich dann ganz natürlich die eigene Motivation, verschiedene Punkte miteinander zu verbinden, spielerisch unterschiedliche Linien nachzuzeichnen oder das Schriftbild der Erwachsenen zu nachzuahmen.

3. Die richtige Stifthaltung

Unsere Füchsin Mika macht es richtig vor: Das Schreibwerkzeug wird mit dem ersten Drittel von der Schreibspitze her ganz locker auf den Daumen der linken oder rechten Hand gelegt. Dann positioniert man die Fingerspitze des Zeigefingers auf die obere Seite des Schreibgeräts und hält es so erstmal mit beiden Fingern fest. Danach legt man den Stift auf dem Mittelfinger ab und lässt die restlichen Finger ganz locker. So einfach ist das!

4. Die optimale Sitzhaltung

Auch wenn wir uns beim Schreiben vor allem auf die Stift- und Handhaltung konzentrieren, so ist eine richtige Positionierung auf dem Stuhl unerlässlich. Gerade Kinder, die sich stark konzentrieren, neigen oft dazu, ihre Augen zusammen zu kneifen, ihre Beine unter dem Tisch zu verknoten und mit ihrer Nasenspitze nahezu das Blatt Papier zu berühren. Hier können Sie ganz bewusst auf eine entspannte Sitzhaltung achten. Der Rücken sollte gerade aufgerichtet sein, die Füße sollten den Boden berühren und Arme und Beine sollten jeweils um 90 Grad abgewinkelt sein - also ganz so wie bei uns Großen am Arbeitsplatz.

5. Die beste Blattlage

Bei der Blattlage gibt es je nach Präferenz der Handseite einen kleinen Tipp. Bei Rechtshändern empfiehlt es sich, die Schreibunterlage, die vor einem liegt, um etwa 30 Grad gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Linkshänder können ihre Schreibunterlage sogar bis zu 45 Grad drehen - so wird die eigene Schrift nicht von der Schreibhand verdeckt und man verhindert, dass die Tinte möglicherweise verwischt.

6. Lernen im Spiel

Und das Wichtigste kommt zum Schluss: Jedes Kind ist individuell und entwickelt sich unterschiedlich weiter. Dementsprechend hat auch jedes Kind sein eigenes Tempo, in dem es das Schreiben lernt. Hier ist es  wichtig, positiv zu bleiben, das Kind zu motivieren und vor allem den Spaß bei dem Ganzen nicht zu vergessen!

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