Viele Eltern fragen sich, ob digitales Lernen wirklich etwas bringt oder ob es nur eine weitere Bildschirmzeit-Beschäftigung ist. Eine neue wissenschaftliche Studie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und der Universität Wien liefert jetzt eine klare Antwort: Das Spielen mit den EDURINO-Figuren „Mika Stufe 1“ und „Mika Stufe 2“ fördert nachweislich frühe Sprachkompetenzen von Vorschulkindern.
Die Studie im Überblick
Durchgeführt wurde die Untersuchung im Rahmen des Forschungsprojekts „ Apps4Kids - Evaluation von Lern-Apps zur Förderung kindlicher Kompetenzen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Niklas (LMU München) und Prof. Dr. Astrid Wirth (Universität Wien) (LMU München / Universität Wien, Apps4Kids-Studie, Laufzeit April 2024 bis September 2025).
134 Kinder aus 14 Kindergärten in Wien und München nahmen teil, im Durchschnitt vier Jahre alt. Vier Wochen lang spielten sie zweimal wöchentlich je zehn Minuten in den interaktiven EDURINO-Lernwelten – begleitet von Studierenden der Universität Wien und der LMU. „Mika Stufe 1“ setzt bei erstem Lesen und Schreiben an, mit Fokus auf Reimen, Silben und Wörtern. „Mika Stufe 2“ übt das Hören von Lauten in Wörtern, das Erkennen von Groß- und Kleinbuchstaben sowie das richtige Schreiben.
Gemessen wurden die Kompetenzen der Kinder vor und nach dem Spielen – mit praktischen Tests in den Kindergärten sowie Fragebögen für Eltern und pädagogisches Personal. Zum Einsatz kamen unter anderem der „Würzburger Vorschultest“, der „Test mathematischer Basiskompetenzen im Kindergartenalter“ (MBK-0) und der „Adaptive Test des Emotionswissens“ (ATEM 3-9) – Verfahren, die auch in Förder- und Beratungszentren vor der Einschulung eingesetzt werden.
Das Ergebnis: deutliche Fortschritte in nur vier Wochen
Schon nach dieser kurzen Zeit zeigten die Kinder messbare Verbesserungen in drei zentralen Bereichen der Sprachkompetenz (LMU München / Universität Wien, Apps4Kids-Studie):
- Reimen – die Fähigkeit, Wörter wie „Haus“ und „Maus“ als ähnlich klingend zu erkennen, einer der frühesten Bausteine des Lesens: von 5,43 auf 6,23 von 11 Punkten, ein Plus von rund 15 Prozent.
- Buchstaben erkennen – auf einen laut ausgesprochenen Buchstaben zeigen können: von 8,48 auf 9,24 von 14 Buchstaben, ein Plus von rund 9 Prozent.
- Buchstaben benennen – den Namen eines gezeigten Buchstabens aussprechen können, eine direkte Vorbereitung aufs Schreiben: von 6,17 auf 7,47 von 15 Buchstaben, ein Plus von rund 21 Prozent – der größte gemessene Fortschritt.
„Das zeigt deutlich, dass die interaktiven Spiele von EDURINO dazu beitragen, Sprachkompetenzen innerhalb kurzer Zeit zu verbessern. Zudem bewerteten die kleinen Studienteilnehmer:innen EDURINO in begleitenden Befragungen durchweg positiv. Sie hoben besonders die Figuren und Interaktionsmöglichkeiten hervor“, erläutert Prof. Dr. Frank Niklas (LMU).
Auch Mitgründerin Franziska Meyer ordnet die Ergebnisse ein: „Als Bildungsunternehmen legen wir viel Wert darauf, dass unsere Lernspiele wissenschaftlich fundiert sind. Die Studie der LMU München und der Universität Wien zeigt: EDURINO hält sein Versprechen. Die jetzt belegten positiven Effekte im Bereich Sprache untermauern eine Reihe von internen Untersuchungen, die solche Auswirkungen bereits attestiert haben.“
Eine Studie von mehreren
Die Apps4Kids-Studie reiht sich in bestehende Untersuchungen ein. EDURINO wertet die Effekte seiner Lernspiele fortlaufend nach wissenschaftlichen Methoden aus, validiert durch Prof. Nicola Clayton, Professorin für vergleichende Kognition an der University of Cambridge (Cambridge / Clayton). In internen Studien zeigte sich etwa, dass Kinder ihre Problemlösefähigkeiten beim Spielen mit Luca um bis zu 34 Prozent verbessern und ihre Rechen- und Mathematikkenntnisse beim Spielen mit Robin um 48 Prozent steigern.
Für dich als Elternteil heißt das vor allem eines: Die zehn Minuten, die dein Kind mit Mika spielt, sind keine beliebige Bildschirmzeit – sie sind gezielt darauf ausgelegt, den Grundstein fürs Lesen- und Schreibenlernen zu legen. Im Tempo deines Kindes, ohne Druck.











