„Mama, das Rad am Auto geht nicht mehr dran!“ oder „Papa, der Turm stürzt immer um!“ – Täglich begegnen unsere Kinder kleinen und großen Herausforderungen. Doch was im ersten Moment nach Frust aussieht, ist in Wahrheit die perfekte Trainingsfläche für eine der wichtigsten Zukunftskompetenzen: die Problemlösefähigkeit.
In diesem Artikel erfährst du, warum es so wichtig ist, die Problemlösefähigkeit bei Kindern zu fördern, und wir geben dir praktische Problemlösefähigkeit Übungen für Kinder an die Hand, die garantiert Spaß machen.
Was ist Problemlösefähigkeit eigentlich?
Die Problemlösefähigkeit ist weit mehr als nur eine logische Lösung zu finden. Es ist die Kombination aus kreativem Denken, Ausdauer und der Fähigkeit, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Wenn Kinder lernen, Hindernisse eigenständig zu überwinden, stärkt das nicht nur ihr Selbstbewusstsein, sondern bereitet sie auch optimal auf die Schule und das spätere Leben vor. Denn wer gelernt hat, dass ein Problem nur eine Aufgabe ist, die auf eine Lösung wartet, geht mutiger durch die Welt.
Warum wir die Problemlösefähigkeit von Kindern fördern sollten
In einer Welt, die sich immer schneller dreht, ist Flexibilität der Schlüssel. Wenn wir die Problemlösefähigkeit bei Kindern fördern, schenken wir ihnen Werkzeuge für:
- Resilienz: Der Umgang mit Fehlern wird leichter.
- Selbstständigkeit: Kinder warten nicht auf Hilfe, sondern probieren selbst aus.
- Kreativität: Es gibt oft nicht nur den einen richtigen Weg.
Spielerische Problemlösefähigkeit Übungen für Kinder
Theorie ist gut, Praxis ist besser! Hier sind einige einfache Übungen, die du ganz unkompliziert in den Alltag integrieren kannst:
1. Die „Was wäre wenn“-Fragerunde
Stelle deinem Kind beim Vorlesen oder beim Essen hypothetische Fragen. „Was würdest du tun, wenn wir im Wald ein Picknick machen wollten, aber die Gabeln vergessen haben?“ Das regt die Fantasie an und trainiert das abstrakte Denken.
2. Gemeinsames Tüfteln mit „Open-Ended Toys“
Bausteine, Magnetspielzeug oder Naturmaterialien wie Stöcke und Steine sind perfekt. Gib keine feste Anleitung vor. Die Aufgabe: „Baue eine Brücke, die schwer genug ist, um dein Lieblingsauto zu halten.“ Hier ist echtes Ausprobieren gefragt!
3. Fehler-Detektive
Mache absichtlich kleine „Fehler“. Decke den Tisch und „vergiss“ die Becher oder ziehe eine Socke über die Hand. Dein Kind wird den Fehler bemerken und muss eine Lösung vorschlagen. Das nimmt dem Thema „Fehler machen“ den Schrecken.
Die Problemlösefähigkeit im Alltag stärken: Tipps für Eltern
Es fällt uns oft schwer, nicht sofort einzugreifen, wenn das Kind frustriert ist. Doch genau in diesen Momenten wächst die Problemlösefähigkeit.
💡 Edurino-Tipp: Begleite dein Kind emotional, aber nimm ihm die Lösung nicht vorweg. Statt „Lass mich das machen“, sag lieber: „Ich sehe, das ist gerade knifflig. Was könnten wir als Nächstes probieren?“
Digitales Lernen und Problemlösen
Auch digitale Medien können ein toller Begleiter sein. Bei EDURINO setzen wir genau hier an: In unseren Lernwelten werden Kinder spielerisch vor Herausforderungen gestellt, die sie mit Logik und Kreativität lösen müssen. So wird die Bildschirmzeit sinnvoll genutzt, um die Problemlösefähigkeit auf das nächste Level zu heben. Dies geht beispielsweise mit der Figur Ollie, die sich auf das Probleme lösen und Argumentieren konzentriert.
Gemeinsam wachsen an kleinen und großen Hürden
Die Problemlösefähigkeit ist wie ein Muskel – je öfter wir sie trainieren, desto stärker wird sie. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Problemlösefähigkeit Übungen für Kinder wird dein Kind bald stolz verkünden: „Ich hab’s geschafft – ganz alleine!“






