Kennst du das? Dein Kind sitzt völlig versunken am Tisch, die Zunge leicht zwischen die Lippen geklemmt, und malt ein lilafarbenes Krokodil mit Flügeln. In diesem Moment passiert so viel mehr als nur „ein bisschen Gekritzel“. 🎨
In einer Welt, die immer technischer wird, ist die Fähigkeit, eigene Ideen zu entwickeln, eine der wichtigsten Superkräfte für die Zukunft. Aber was steckt eigentlich dahinter? In diesem Artikel erfährst du, warum Kreativität wichtig für Kinder ist und welche ganz konkreten pädagogischen Ziele beim kreativen Gestalten im Fokus stehen.
Warum ist Kreativität wichtig für Kinder? 🌈
Kreativität ist weit mehr als nur Basteln. Sie ist eine Lebenseinstellung und ein Werkzeugkasten für den Alltag. Hier sind drei Gründe, warum wir den kreativen Funken unbedingt am Brennen halten sollten:
- Problemlösungskompetenz: Wer lernt, dass ein Pappkarton auch ein Raumschiff sein kann, lernt um die Ecke zu denken. Diese Flexibilität hilft Kindern später, Lösungen für komplexe Probleme zu finden
- Selbstwirksamkeit: „Ich habe das ganz allein gemacht!“ – Dieses Gefühl stärkt das Selbstbewusstsein massiv. Das Kind erlebt sich als Schöpfer seiner eigenen Welt
- Emotionale Verarbeitung: Manchmal sind Gefühle zu groß für kleine Worte. Durch Farben und Formen können Kinder Erlebtes ausdrücken und verarbeiten
Pädagogische Ziele beim kreativen Gestalten: Mehr als nur bunte Bilder
Wenn Pädagogen von „Gestalten“ sprechen, meinen sie einen ganzheitlichen Lernprozess. Wenn du dein Kind beim Malen oder Kneten beobachtest, verfolgst du (bewusst oder unbewusst) wichtige pädagogische Ziele beim kreativen Gestalten:
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Zielbereich |
Was genau wird gefördert? |
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Feinmotorik |
Die Muskulatur in den Händen und die Hand-Auge-Koordination (wichtig fürs spätere Schreibenlernen!) |
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Kognition |
Planung und Struktur: „Was brauche ich zuerst? Wie hält der Kleber am besten?“ |
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Konzentration |
Die Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache zu fokussieren und dranzubleiben. |
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Ästhetik |
Ein Verständnis für Farben, Kontraste, Symmetrie und die Schönheit der Welt entwickeln. |
Kreativität im digitalen Zeitalter
Wir bei Edurino wissen: Die Welt unserer Kinder ist sowohl analog als auch digital. Kreativität macht vor dem Bildschirm nicht halt! Wenn dein Kind mit unserem ergonomischen Eingabestift in die Lernwelten eintaucht, verbinden wir das Beste aus beiden Welten.
Die digitale Interaktion mit Yuki regt die Fantasie an, während die haptische Bedienung des Stifts die motorischen Ziele unterstützt, die wir auch beim klassischen Malen verfolgen.
3 Tipps, wie du den kreativen Flow deines Kindes zu Hause unterstützt 🏠
Du musst kein Kunstprofessor sein, um dein Kind zu fördern. Oft ist weniger sogar mehr:
- Fehler als Chance: Es gibt kein „falsches“ Blau und kein „hässliches“ Bild. Wenn das Haus schief ist, ist es eben ein „Abenteuer-Haus“
- Material-Buffet: Biete verschiedene Reize an. Malstifte, Knete, alte Eierkartons oder Naturmaterialien wie Stöcke und Steine. Abwechslung weckt die Neugier
- Den Prozess loben, nicht das Ergebnis: Statt „Das ist ein schönes Pferd“, sag lieber: „Ich habe gesehen, wie viel Mühe du dir beim Mischen der Farben gegeben hast!“ Das stärkt die Freude am Tun, nicht nur am Vorzeigen
Fazit
Kreativität ist der Grundstein für eine gesunde, glückliche Entwicklung. Indem wir die pädagogischen Ziele beim kreativen Gestalten verstehen, können wir unsere Kinder noch gezielter begleiten – egal ob mit dem Pinsel in der Hand oder dem Edurino-Stift auf dem Tablet. Jedes Kind ist ein kleiner Entdecker, und die Welt ist seine Leinwand!
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu den pädagogischen Zielen beim kreativen Gestalten
Ab welchem Alter ist kreatives Gestalten sinnvoll?
Eigentlich ab dem Moment, in dem dein Kind Dinge greifen kann! Ob mit Fingermalfarben im Hochstuhl oder dem ersten dicken Wachsmalstift, der Entdeckergeist kennt kein Mindestalter. Wichtig ist nur, dass die Materialien sicher und ungiftig sind.
Was sind die wichtigsten pädagogischen Ziele beim kreativen Gestalten?
Im Vordergrund stehen die Förderung der Feinmotorik, die Stärkung der Konzentrationsfähigkeit und die Entwicklung von Problemlösungskompetenzen. Zudem hilft es Kindern, ihre eigene Identität und Selbstwirksamkeit auszudrücken.
Mein Kind sagt oft „Ich kann das nicht“ – was kann ich tun?
Nimm den Leistungsdruck raus! Erinnere dein Kind daran, dass es beim Gestalten kein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt. Manchmal hilft es, gemeinsam ein „Kleckse-Bild“ zu machen, bei dem das Chaos ausdrücklich erwünscht ist, um die Angst vor dem perfekten Ergebnis zu nehmen.
Kann digitale Mediennutzung die Kreativität einschränken?
Nicht zwangsläufig! Es kommt auf das „Wie“ an. Wenn digitale Tools (wie Edurino) aktiv zum Mitmachen, Lösen von Aufgaben und Gestalten anregen, ergänzen sie die analoge Kreativität wunderbar und fördern zudem die wichtige Medienkompetenz.







